Wolfgang Hebold

Die Verheerung Europas *

Ein Tagebuch des Niedergangs
Noch ein Blog? - Ja, noch ein Blog. Denn ein politisch denkender Bürger kann diesem Treiben nicht weiter stillschweigend zusehen. Politiker und Medien strengen sich an, Europa, das an Katastrophen in den vergangenen 100 Jahren nun wahrlich genug erduldet hat, in die nächste zu schicken. Stichworte: Verschuldung, Islamisierung, ethische Verwahrlosung, Verdummung durch Medien und Politik. Die Liste ist lang, sehr lang.
Was aber macht jemand, der weder über die Zeit noch die Mittel verfügt, in diesen Fall rettend einzugreifen? - Er dokumentiert den Niedergang für die Nachwelt. Aus seiner verengten Perspektive und mit beschränkten Mitteln. Aber mit der Freiheit, die diese persönliche Perspektive verleiht.
April <<< Mai >>> Juni
Montag, 29. Mai 2017
Käßmann und die Pharisäer

Dass Margot Käßmann gelegentlich ein Problem mit Alkohol hat, wusste das Publikum schon. Aber sie hat auch ein Problem mit den eigenen Worten. Auf dem diesjährigen Kirchentag nahm sie den Mund besonders voll. Aber so ist das eben, wenn die Käßmänner des Glaubens sich gegen die Alternative für Deutschland aussprechen. Sie holen Luft und reden drauflos; frei Schnauze und frei von jeder tieferen Sinnhaftigkeit. Und manchmal stellen sie sich dabei selbst eine Falle.

Schon bei den Protesten gegen den Bundesparteitag der AfD in Köln schallte es werbewirksam von der Kanzel: »Unsere Kreuze haben keine Haken«. Will suggerieren: Der Gegner trägt das Hakenkreuz in irgendeiner Form am Revers. Diese Meinung ignoriert in einem Akt moralischen Überheblichkeit, die ihresgleichen nicht so einfach findet, die Geschichte der Kirchen im faschistischen Deutschland. Beide, evangelische und katholische Kirche, pflegten gute, teilweise enge Beziehungen zum Hitler-Regime; Widerstand war die Ausnahme, nicht die Regel.

Nun macht sich also Frau Käßmann ans Werk, die AfD zu diffamieren. Die Forderung nach einer höheren Geburtenrate bei Deutschen, kommentierte Käßmann laut Neues Deutschland mit einem Hinweis auf den sogenannten Ariernachweis. »Die Forderung der rechtspopulistischen Partei nach einer höheren Geburtenrate der 'einheimischen' Bevölkerung entspreche dem 'kleinen Arierparagrafen der Nationalsozialisten'«. Für die, die noch nicht verstanden hatten, ergänzte Käßmann laut Neues Deutschland: »Zwei deutsche Eltern, vier deutsche Großeltern: 'Da weiß man, woher der braune Wind wirklich weht.«

Die Kirchentagsbesucher tobten frenetisch in ihrer Kirchentagsbegeisterung ob solcher Kirchentagspropaganda; indes, kurz darauf tobte auch Käßmann. Denn in vielen Medien wurde nur der zweite Teil des von ihr Gesagten zitiert: »Zwei deutsche Eltern, vier deutsche Großeltern: 'Da weiß man, woher der braune Wind wirklich weht.« Sprich: Alle Deutschen mit sechs deutschen Vorfahren sind irgendwie Nazis. Da war Käßmann beleidigt. Man hatte sie doch wirklich sinnwidrig zitiert.

Und tatsächlich: Käßmann hatte nicht alle Deutschen als Nazis bezeichnet. Sie meinte nur die Mitglieder der Alternative für Deutschland. Da ist der erste Teil des Gesagten recht deutlich: »Die Forderung der rechtspopulistischen Partei nach einer höheren Geburtenrate der 'einheimischen' Bevölkerung entspreche dem 'kleinen Arierparagrafen der Nationalsozialisten'«. Und einen AfDler darf man als Nazi bezeichnen. Da hört auf, was die Kirchen als Dialogbereitschaft verkaufen. Mit Anhängern der Religion der Mörder von Manchester reden - das geht in Ordnung. Aber mit einer demokratischen Partei diskutieren - das geht, wenn überhaupt, nur in einer Atmosphäre, die an Prozess und Verurteilung Jesu erinnert.

In der Diskussion über das, was Frau Käßmann wohl gemeint haben könnte, ist jedoch etwas anderes völlig untergegangen: Sie, Käßmann, bezieht sich auf den Ariernachweis und hier speziell auf den sogenannten »Kleinen Arierparagraphen«. Der legte ab 1933 juristisch fest, wann jemand »deutsch« war und wann nicht. Konkret: Deutsch war, wer deutsche Eltern und Großeltern hatte. Der Nachweis wurde über die Vorlage sämtlicher Geburtsurkunden geführt, sieben an der Zahl; ergänzt durch die Heiratsurkunden von Großeltern und Eltern.

Was Frau Käßmann bei ihrer geschichtsträchtigen Bemerkung völlig vergisst: Wie kamen Personen, die nachweisen wollten, Deutsche und zum Beispiel keine Juden zu sein, an die entsprechenden Dokumente? - Lagen diese nicht schon zu Hause, dann musste man sie beschaffen: Bei den Kirchen. Wiki schreibt dazu:

»Bei der Überprüfung dieser Vorlagen mussten die deutschen Kirchen mitwirken, indem katholische Diözesen und evangelische Pfarrämter den Staatsbehörden ab April 1933 Auskünfte aus ihren Kirchenbüchern erteilten, die vor das 18. Jahrhundert zurückreichten. Sie gaben den Staatsbehörden auf Einzelnachfrage Auskunft; die Kirchenverwaltungen ließen dazu eigene Formulare drucken. Einzelne, vor allem den Deutschen Christen zugehörige oder nahestehende Pfarrer suchten von sich aus Christen jüdischer Abstammung aus ihren Tauf- und Trauregistern heraus und meldeten sie den Behörden.«

Wo eine aufrechte Kirche mit allen bürokratischen Tricks gegen die Freigabe der Informationen gekämpft haben würde, hat die tatsächliche Kirche sich zum Handlanger der Nazis gemacht. Diese Kreuze hatten Haken, aber keine Haken und Ösen. »Kirchlicher Amtshilfe« ist dafür ein verharmlosendes Wort, wenn man überlegt, das die Akten über Tod oder Leben entschieden. In ihrem Eifer beließen es die Angestellten der Kirche nicht bei der Übersendung von angeforderten Akten. In einer Rezension eines Sammelbandes zu dem entsprechenden Thema heißt es: »Seit 1938 aber waren die Mitarbeiter der Kirchenbuchämter dazu bereit, in ihrer Arbeitszeit nach 'Juden' bzw. 'Judenstämmlingen' zu suchen.« Und als sei das nicht genug, erstellten sie ergänzend zum Beispiel in Hamburg Altona eine »Judenkartei«.

Beim Lesen der entsprechenden Passagen wird einem übel. Aber nicht nur, weil hier die Verbandelung von Kirche und Nazistaat und die Beihilfe der Kirchen zur Judenvernichtung offenkundig wird - sondern auch, wenn man das Gerede dieser Kirchenoberen hört. Sie, die sich in Demut der eigenen Verstrickung in den Holocaust widmen und dann für lange Zeit den Mund halten sollten, spreizen sich heute exakt wie eine berüchtigte biblische Gruppe. Es sind die sprichwörtlichen gewordenen Selbstgerechten und Heuchler: Die Pharisäer. Vielleicht kennt Käßmann sie ja nicht; aber mit Sicherheit kennt Käßmann das Getränk gleichen Namens.

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Freitag, 26. Mai 2017
Ist Schäuble noch recht bei Sinnen?

Wolfgang Schäuble ist seit einem Mordanschlag am 12. Oktober 1990 auf ihn an seinen Rollstuhl gefesselt. Er ist seit seinem 48. Lebensjahr das, was man einen körperlich Behinderten nennt. Das ist tragisch. Das ist schockierend. Niemand möchte erfahren, was er heißt, wenn ein Attentäter drei Schüsse auf einen abfeuert und man als körperlich gebrochener Mann leben muss. Allerdings gibt das diesem Mann nicht das Recht, jeden Unsinn über die Medien verbreiten zu lassen. Doch genau das hat er gemacht.

Am letzten Mittwoch, zwei Tage nach dem erneuten Massenmord durch Muslime, setzt sich dieser Minister hin, und redet den Islam auf ganzer Linie gesund. Er preist die islamische Gastfreundschaft, die tatsächlich wohl eher eine arabische ist. Ja, Schäuble erblödet sich nicht, den Islam als tolerant zu bezeichnen. Der "Welt" folgend hat er dem Sinn nach gesagt: "Im Islam würden viele menschliche Werte wie Gastfreundschaft und Toleranz sehr stark verwirklicht."

Der Witz ist gut. Keine 48 Stunden nach dem Massenmord in Manchester und nachdem ausnahmslos sämtliche islamische Länder über Jahre tagtäglich beweisen, dass der Islam eine schnöde faschistoide Ideologie ist, deren religiöser Gehalt sich zuerst um die Phantasien noitgeiler Männer über Alter und Zahl von heiratsfähigen Jungfrauen dreht; keine 48 Stunden später schwadroniert ein deutscher Minister von den Werten des islamischen Glaubens; also jener Ideologie, in deren Namen die Täter ihre blutrünstigen Mordtaten begehen. Kein Witz. Wirklich keiner. Sondern nur der blanker Zynismus eines deutschen Ministers.

Was Schäuble treibt, kann ich nicht sagen. Will er sich an seinen Landsleuten rächen, weil sie ihn als Kanzler nicht wollten? Ist er womöglich einfach nur dumm? Ist er blind seiner Chefin ergeben? Schätzt er den Islam tatsächlich aus ganz anderen Gründen? Ich kann es wirklich nicht sagen. Ich kann nur spekulieren. Denn ein dermaßen wirklichkeitsfernes Gerede heischt nach einer Erklärung.

Nehmen wir also an, er ist nicht einfach nur dumm, sondern denkt und handelt nach einem Konzept. Dann offenbart diese Bemerkung einen politischen Plan. Der Islam soll nicht nur ein Teil Deutschlands sein; Schäuble will vielleicht ein islamisches Deutschland. Weil er der Meinung ist, dass es Gastfreundschaft und Toleranz in Deutschland noch nicht ausreichend gibt; derweil seine Chefin das zeugungslustige Material über die Landesgrenzen zum Selfie hereinlässt. Dazu passen die Gedanken Schäubles über die Inzucht, die er, Schäuble, sich anschickt, verhindern zu wollen. Das nenne ich Rassenhygiene im Zeitalter der Globalisierung. Nun übt sich der Mann in idelogischer Arbeit, damit sein Plan in baldiger Zukunft gelinge. Der Islam hat ja viel Gutes zu bieten.

Nun ist diese, Schäubles Meinung, nachweislich falsch. Stichwort Gastfreundschaft etwa. Ich weiß nicht, wann Schäuble das letzte Mal in Arabien war. Er sollte einfach versuchen, einen syrischen Flüchtling mit nach Saudi Arabien zu nehmen. Schäuble würde lernen, was islamische Gastfreundschaft heißt. Allerdings ohne den Flüchtling. Der müsste Schäuble an der Grenze verlassen, denn das zentrale islamische Land nimmt keine Flüchtlinge auf. Und nicht nur die nicht. Auch Juden sind in Saudi Arabien unerwünscht. Also Juden aus dem einzigen jüdischen Staat, den es gibt. Juden müssen draußen bleiben, wie damals in Deutschland. Arier erwünscht - das nenne ich Gastfreundschaft der besonderen, sehr starken Art.

Weiter kann man über den Islam alles mögliche sagen; dass er tolerant sei, gehört nicht auf die Liste. Der Islam war überhaupt noch nie tolerant. Christen und Juden durften unter moslemischer Herrschaft zwar leben; aber zuerst war man ihrer Arbeitsleistung interessiert. Mit dem Geld von Christen und Juden wurde der moslemische Staat finanzierte. Sklavenhaltung nannte und nennt man das in anderen Kulturen ganz offen und ehrlich. Hat Herr Schäuble das schon vergessen? Oder weiß er es nicht? Er ist doch der Minister der deutschen Finanzen. Oder ist das gar der Grund, warum Schäuble uns diese Religion gesundbeten will? Gefällt ihm diese Art Herrschaft? Ist Schäuble selber am Ende alles mögliche, nur eben nicht tolerant? Ein Blick in die aktuellen Diskussionen in Deutschland bestätigte das. Deutschland bewegt sich gerade in den Spuren seiner schlimmsten historischen Zeiten.

Und so unterstützt einer, der es intellektuell und aus Erfahrung besser wissen müsste, die Ausbreitung des Faschismus mit islamischen Anlitz. Seltsame, beinahe perverse Paradoxie: Gerade einer, der wie kaum ein anderer weiß oder wissen sollte, was es bedeutet, einem Anschlag zum Opfer zu fallen, unterstützt die Ideologie der Mörderbanden aus dem arabischen Raum, die Europa mit immer neuen Massenmorden blutig zerkratzen.

Aber diese Art von pervertiertem Denken und Handeln ist leider typisch für unser Land und seine Leute. Immer haben sie gegen ihre Interessen gehandelt, sei es ansatzweise im Kaiserreich oder auch partiell unter Hitler. Heute arbeiten sie mit Inbrunst und im Glauben, das Rechte zu tun, an ihrem eigenen, vollständigen Ende. In diesem Sinne ist Schäuble wirklich ein typischer Deutscher. Er agiert, schlicht formuliert, schizophren. Seine Gerede ist von Irrsinn getränkt. Vielleicht leidet Schäuble ja nicht nur an der ihm zugefügten schweren Verletzung. Vielleicht ist er nicht allein körperlich behindert, sondern hat geistig Schaden genommen. Wirr sind seine Gedanken und selbstzerstörerisch. Das würde passen.

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Freitag, 26. Mai 2017
Ist Schäuble noch recht bei Sinnen?

Wolfgang Schäuble ist seit einem Mordanschlag am 12. Oktober 1990 auf ihn an seinen Rollstuhl gefesselt. Er ist seit seinem 48. Lebensjahr das, was man einen körperlich Behinderten nennt. Das ist tragisch. Das ist schockierend. Niemand möchte erfahren, was er heißt, wenn ein Attentäter drei Schüsse auf einen abfeuert und man als körperlich gebrochener Mann leben muss. Allerdings gibt das diesem Mann nicht das Recht, jeden Unsinn über die Medien verbreiten zu lassen. Doch genau das hat er gemacht.

Am letzten Mittwoch, zwei Tage nach dem erneuten Massenmord durch Muslime, setzt sich dieser Minister hin, und redet den Islam auf ganzer Linie gesund. Er preist die islamische Gastfreundschaft, die tatsächlich wohl eher eine arabische ist. Ja, Schäuble erblödet sich nicht, den Islam als tolerant zu bezeichnen. Der "Welt" folgend hat er dem Sinn nach gesagt: "Im Islam würden viele menschliche Werte wie Gastfreundschaft und Toleranz sehr stark verwirklicht."

Der Witz ist gut. Keine 48 Stunden nach dem Massenmord in Manchester und nachdem ausnahmslos sämtliche islamische Länder über Jahre tagtäglich beweisen, dass der Islam eine schnöde faschistoide Ideologie ist, deren religiöser Gehalt sich zuerst um die Phantasien noitgeiler Männer über Alter und Zahl von heiratsfähigen Jungfrauen dreht; keine 48 Stunden später schwadroniert ein deutscher Minister von den Werten des islamischen Glaubens; also jener Ideologie, in deren Namen die Täter ihre blutrünstigen Mordtaten begehen. Kein Witz. Wirklich keiner. Sondern nur der blanker Zynismus eines deutschen Ministers.

Was Schäuble treibt, kann ich nicht sagen. Will er sich an seinen Landsleuten rächen, weil sie ihn als Kanzler nicht wollten? Ist er womöglich einfach nur dumm? Ist er blind seiner Chefin ergeben? Schätzt er den Islam tatsächlich aus ganz anderen Gründen? Ich kann es wirklich nicht sagen. Ich kann nur spekulieren. Denn ein dermaßen wirklichkeitsfernes Gerede heischt nach einer Erklärung.

Nehmen wir also an, er ist nicht einfach nur dumm, sondern denkt und handelt nach einem Konzept. Dann offenbart diese Bemerkung einen politischen Plan. Der Islam soll nicht nur ein Teil Deutschlands sein; Schäuble will vielleicht ein islamisches Deutschland. Weil er der Meinung ist, dass es Gastfreundschaft und Toleranz in Deutschland noch nicht ausreichend gibt; derweil seine Chefin das zeugungslustige Material über die Landesgrenzen zum Selfie hereinlässt. Dazu passen die Gedanken Schäubles über die Inzucht, die er, Schäuble, sich anschickt, verhindern zu wollen. Das nenne ich Rassenhygiene im Zeitalter der Globalisierung. Nun übt sich der Mann in idelogischer Arbeit, damit sein Plan in baldiger Zukunft gelinge. Der Islam hat ja viel Gutes zu bieten.

Nun ist diese, Schäubles Meinung, nachweislich falsch. Stichwort Gastfreundschaft etwa. Ich weiß nicht, wann Schäuble das letzte Mal in Arabien war. Er sollte einfach versuchen, einen syrischen Flüchtling mit nach Saudi Arabien zu nehmen. Schäuble würde lernen, was islamische Gastfreundschaft heißt. Allerdings ohne den Flüchtling. Der müsste Schäuble an der Grenze verlassen, denn das zentrale islamische Land nimmt keine Flüchtlinge auf. Und nicht nur die nicht. Auch Juden sind in Saudi Arabien unerwünscht. Also Juden aus dem einzigen jüdischen Staat, den es gibt. Juden müssen draußen bleiben, wie damals in Deutschland. Arier erwünscht - das nenne ich Gastfreundschaft der besonderen, sehr starken Art.

Weiter kann man über den Islam alles mögliche sagen; dass er tolerant sei, gehört nicht auf die Liste. Der Islam war überhaupt noch nie tolerant. Christen und Juden durften unter moslemischer Herrschaft zwar leben; aber zuerst war man ihrer Arbeitsleistung interessiert. Mit dem Geld von Christen und Juden wurde der moslemische Staat finanzierte. Sklavenhaltung nannte und nennt man das in anderen Kulturen ganz offen und ehrlich. Hat Herr Schäuble das schon vergessen? Oder weiß er es nicht? Er ist doch der Minister der deutschen Finanzen. Oder ist das gar der Grund, warum Schäuble uns diese Religion gesundbeten will? Gefällt ihm diese Art Herrschaft? Ist Schäuble selber am Ende alles mögliche, nur eben nicht tolerant? Ein Blick in die aktuellen Diskussionen in Deutschland bestätigte das. Deutschland bewegt sich gerade in den Spuren seiner schlimmsten historischen Zeiten.

Und so unterstützt einer, der es intellektuell und aus Erfahrung besser wissen müsste, die Ausbreitung des Faschismus mit islamischen Anlitz. Seltsame, beinahe perverse Paradoxie: Gerade einer, der wie kaum ein anderer weiß oder wissen sollte, was es bedeutet, einem Anschlag zum Opfer zu fallen, unterstützt die Ideologie der Mörderbanden aus dem arabischen Raum, die Europa mit immer neuen Massenmorden blutig zerkratzen.

Aber diese Art von pervertiertem Denken und Handeln ist leider typisch für unser Land und seine Leute. Immer haben sie gegen ihre Interessen gehandelt, sei es ansatzweise im Kaiserreich oder auch partiell unter Hitler. Heute arbeiten sie mit Inbrunst und im Glauben, das Rechte zu tun, an ihrem eigenen, vollständigen Ende. In diesem Sinne ist Schäuble wirklich ein typischer Deutscher. Er agiert, schlicht formuliert, schizophren. Seine Gerede ist von Irrsinn getränkt. Vielleicht leidet Schäuble ja nicht nur an der ihm zugefügten schweren Verletzung. Vielleicht ist er nicht allein körperlich behindert, sondern hat geistig Schaden genommen. Wirr sind seine Gedanken und selbstzerstörerisch. Das würde passen.

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Donnerstag, 18. Mai 2017
Mörderische Medien

Die gutdeutsche Presse wird immer mal wieder als Lügenpresse bezeichnet. Bei anderen Gelegenheiten wird von den Medien gesprochen, die sich von den Staatsmedien der DDR nicht unterschieden. Doch diese Sicht auf die Presse Gutdeutschlands, gibt die Verhältnisse ungenau wider und ist im Hinblick auf einen Vergleich mit den Medien der DDR einfach falsch.

Dass die Medien heutzutage vor allem lügen, das klingt erstmal gut. Und wenn ich mir die Berichterstattung über meinen "Fall" aus dem letzten Mai anschaue, dann liegt der Verdacht der Lüge schon fast auf der Hand. Oder wie soll man es nennen, wenn ein Sender berichtet, man habe Studenten den Zusammenhang von Anteil von Muslimen an der Bevölkerung und der Zahl der Terroranschläge berechnen lassen? Wenn es sinngemäß heißt, auf diesem Blog hier hätte ich Muslime als verpacktes Vieh bezeichnet?

Diese beiden mir vom Rundfunk Berlin Brandenburg unterstellten Aufgaben bzw. Äußerungen, habe ich so nie gestellt beziehungsweise getätigt. Und das sehen auch Berliner Gerichte offenbar so. Sie gaben im letzten Juni dem Antrag auf eine Einstweilige Verfügung statt. Und vorgestern hat das Berliner Landgericht die Berechtigung meiner Klage gegen den RBB noch einmal in jedem Punkt unmissverständlich bestätigt. Der RBB darf die Behauptungen weiterhin nicht mehr verbreiten.

Aber hat der RBB deshalb gelogen? Nein, gelogen hat er wohl nicht. Zumindest in diesem Fall hat sich einfach einer der beauftragten Journalisten als intellektueller Armleuchter erwiesen. Aber gut, er wird auch als Experte für Rechtsextremismus geführt. Eine Sparte, in der sich die Armleuchter sammeln, wie die berühmten Fliegen ums Licht. In der muss man von Statistik nichts wissen und von IT nicht und von Studenten, die sich auch mal an einem Dozenten vergreifen könnten, weil der nicht die Note gibt, die man gerne hätte, schon gar nicht. Kurz gesagt: Der Journalist hat geschlampt. Bei der Recherche, beim Denken, keim Schreiben. Aber so kennen wir die stürmischen Journalisten Gutdeutschlands ja nun schon eine Weile.

Aber gelogen? Vielleicht könnte man es als eine Lüge bezeichnen, dass der RBB diese Gerichtsentscheidung wohl kaum öffentlich machen wird. Doch auch hier ist Vertuschung wohl das juristisch korrekte. Von der moralischen Seite will ich gar nicht erst kommen. Für diese Medien gilt, was Robert Redford in den 3 Tagen des Condors über Geheimdienste sagt: "Ihr denkt, ihr sagt schon die Wahrheit, wenn ihr nicht lügt."

Zu dieser notorischen Dummheit gesellt sich nun eine tiefere Absicht. Sie ist es, die den Eindruck erweckt, Staatsmedien sei für solche Sender das passende Schimpfwort; so, als wäre der RBB ein Wiedergänger von DDR I. Was man, beim Blick aufs Personal, ja auch durchaus annehmen kann.

Doch der RBB und auch die anderen Medien sind nicht wirklich Staatsfunk. Staatsfunk - das setzte einen Staat mit einer autoritären Regierung voraus. Doch die haben wir nicht; Merkel und Konsorten werden von den Deutschen noch immer gewählt. Aber so sind sie eben die Deutschen, wenn man sie wählen lässt, was sie möchten. Es endet selten zu ihrem Guten.

Die Medien aber sind losgelöst von der politischen Macht der Regierung. Sie agieren allein nach ihrer Facon. Sie können also auch schreiben, was sie tatsächlich denken. Daher ist der Vergleich mit den Medien der DDR im Grunde völlig absurd. Hätte im Neuen Deutschland jemand mehr als die erlaubte Kritik formuliert - er hätte am nächsten Tag nicht nur auf der Straße gesessen. Die Schreiberlinge in jenem Blatt des sozialistischen Stumpfsinns waren Lakaien, wie es auch die Schreiberlinge des Völkischen Beobachters welche waren.

Den Schreiberlingen der gutdeutschen Presse wird nichts von oben diktiert. Was sie denken, das ist - den Neigungen von Linken und Grünen sei es gedankt -, das ist allein den Inhalten eben jener Ideologien geschuldet, wie sie bei Linken und Grünen grassieren. Eine deutsche Regierung, die Vernunft annehmen und den Islam als Fremdkörper dieses Landes und seiner Kultur des Landes verwiese - eine solche Regierung würde medial ins Abseits gestellt.

Gleichgeschaltet wirken die Medien dann aber doch; und haben damit ein zentrales Kriterium autoritären Denkens erfüllt. Doch diese Gleichschaltung ist nicht oben verordnet; sie kommt von innen. Diese Medien denken einfach alle das wesentlich Gleiche. So bilden sie die wirkmächtige Einheitsfront gutmenschheitlicher Ideologie. Und das auf allen Kanälen. Die intelligenteren Bürger finden den Einheitsbrei mittlerweile unappetitlich. Sie wollen ihn weder lesen noch gar bezahlen.

Die Medien sind also keineswegs gleichgeschaltet - sie denken eben nur alle das Gleiche. Sie denken im ideologischen Gleichschritt. Umgekehrt wird somit ein Schuh aus der Rede vom staatlich gelenkten Medienzirkus. Diese Medien selbst sind eine Macht. Und die nutzen sie gnadenlos aus um eben ihre gutdeutschen Ideologien öffentlich werden zu lassen. Die Schließung der Grenzen kontern sie mit einer Flut von Bildern im Mittelmeer ertrinkender Babys. Und schon spurt die Regierung.

Und so haben Politik und Medien eines gemeinsam: Es geht um die Macht und nur um die Macht. Mit Moral in Form einer journalistischen Ethik haben sie herzlich wenig zu schaffen. Sie schreiben eben einen Artikel, in dem sie schlecht recherchierten Unsinn verbreiten. Für den Schaden, den sie anrichten können, kommen sie am Ende womöglich nicht einmal auf. Verantwortung kennen sie nicht, müssen sie auch nicht kennen - darin vielen Politikern ähnlich. Damit haben diese Machtzentren der Moderne einen der wichtigsten Aspekte totalitärer Herrschaft bewahrt. Die fehlende Verantwortung für das eigene Handeln.

Der Mord, den sie auslösen könnten, die Flüchtlingskrise, die ein Land an den Abgrund manövriert, oder, wie in meinem Fall, das berufliche Leben, das sie in wenigen Minuten fürs erste auslöschen können - das alles kümmert sie nicht. Und das gibt der Rede von mörderischen Medien jedes Recht und sei es auch nur im übertragenen Sinne.

Das Gefühl, das man gegenüber diesen in jeder Hinsicht feigen Jägern empfindet, wenn man ihnen diesmal entkam, ist also durchaus tief und erhebend. Der hochrote Kopf des gegnerischen Anwalts, dem in wenigen Worten deutlich gemacht wird, dass Statistik wohl nicht sein Ding ist; das verkrampfte Zucken des Häschers, der nach einem Jahr merkt, in seiner eigenen Falle zu sitzen, vermehrt vielleicht um die Einsicht, dass man sich mit einem unberechenbaren Mathematiker nicht anlegen sollte. Dieser Anblick bietet für den Moment, was man Genugtuung nennt; auch Stolz. Glück ist es nicht. Denn es ist nur ein Sieg. Und vor dem warnte schon Golo Mann: In jedem Sieg ist etwas, dessen man sich schämen sollte.

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Montag, 8. Mai 2017
Siegerin Marine LePen

Glaubt man den Medien und Politikern, dann hat Marine LePen die Wahlen in Frankreich verloren. Die Frankfurter Allgemeine frohlockt über die Zweidrittelmehrheit; eine verfassungsgebende Mehrheit, wie sie Erdogan nicht brauchen wollte, da er sie auch nicht gekriegt haben würde. Aber Macron hat sie ergattert mit Hilfe einer Propagandamaschine, wie man sie in Europa seit den letzten Tagen des Sozialismus nicht mehr erlebt hat.

Und schon erscheint der wahre Wert der Zahlen im rechten Licht. Denn wenn eine Frau und eine Partei gegen den ideologischen Krach der Herrschenden jeden dritten Wähler für sich gewinnt, dann ist es um den Sieg des Gewinners traurig bestellt. Er ist soviel Wert wie die Einschließung von Bastogne im Dezember 1944. Und die wurde bekanntlich gleichfalls von den völkischen Beobachtern frenetisch gefeiert.

Aber hat Marine LePen wirklich verloren? Zweifel sind hier geboten. Nicht nur wegen der Wahlbeteiligung, die so niederig war wie seit fast einem halben Jahrhundert nicht mehr. Der Kandidat der links-liberalen Volksfront und ihrer Lakaien hat nicht wirklich begeistert. Darüber täuschen auch die Reichstagsfotos schwerlich hinweg. Wer diesen aalglatten Rosstäuscher für einen Neuanfang hält, muss nah dran sein an der Verzweifelung und glaubt an die heilende Wirkung von hundertprozentigem Schnaps.

Wirklich neu ist in Frankreich nur eines: Die Opposition. Denn die findet nicht mehr statt bei entweder den Konservativen oder ihren linken Kontrahenten; Opposition heißt von heute an in Frankreich Marine LePen und ihr Front National. Die anderen haben sich um den letzten Hänger geschart und harren der Dinge, mit denen der das Establishment in Politik und Medien zu retten angeht.

Wie er es angehen will - darüber schweigen sich alle aus. Ganz zu schweigen von den Dingen, die über ihn öffentlich wurden zu kurz vor der Wahl. Ist da auch nur ein Quäntchen dran, ist es um ihn geschehen. Und wer dann die nächsten Wahlen gewinnt, das kann man sich denken.

Und so wird die Festung der Etablierten zwar dem Schein nach immer größer; aber wie sagte es schon Flaubert: Das Wasser sammelt sich in der Traufe über lange Zeit an. Erst dann ergießt es sich über die Schutzsuchenden. Dann aber auch richtig.

Der Front National ist Opposition. Die FPÖ ist Opposition. Die Partij voor de Vrijheid ist Opposition. Die Alternative für Deutschland ist in Ostdeutschland flächendeckend Opposition. Es gibt keine andere mehr. Das wissen die Wähler. Also wissen sie auch, was sie wählen, wenn sie den Rand endgültig voll haben von der Kanaille. Auch in diesem Sinne schaffen sich die Etablierten Stück für Stück ab. Und sie machen es gründlicher, als sie ahnen. Nach einer Niederlage sind sie dann auch wirklich weg. Und in die Geschichte gehen sie ein als die, die die Demokratie als gewählte Machthaber abgeschafft haben.

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Mittwoch, 3. Mai 2017
Holocaustleugner Sigmar Gabriel

Der Holocaust wird immer mal wieder geleugnet; nach außen scheint das fast ausnahmslos ein Ding von Personen der politischen Rechten zu sein. Sie bestreiten mit dürftigen Gründen die Existenz von Lager und Massenmord; darin mit den Linken auf einer Linie, die zwar nicht den Holocaust, dafür aber den linken Massenmord leugnen.

Doch wer einen genaueren Blick auf die Rechtslage wirft, der stellt fest: Es könnte sich de jure auch eine weitere Art der Holocaustleugnung ergeben. Sie folgte aus der Verharmlosung des Massenmords an den Juden, speziell der Leugnung der historischen Besonderheit des Geschehens. Man könnte auch sagen: Der Holocaust wird relativiert.

Wer politische Verfolgung mit Auschwitz gleichsetzt, der relativiert das Verbrechen der Nazis; er verharmlost. Und um ein Gegenbeispiel zu nennen: Wer den Holocaust mit dem Holodomor gleichsetzt, der hebt die Besonderheit beider Verbrechen hervor. Hier werden also weder der Mord durch Gas noch der Mord durch Hunger relativiert oder verharmlost; auch wenn nur wenige vom Massenmorden in der Ukraine durch die russischen Kommunisten Kenntnis haben wollen und die 7.5 Millionen Toten lieber vergessen.

Dieser zweiten Art der Holocaustleugnung machen sich regelmäßig Leute verdächtig, die sich selber beinahe ebenso selbstverständlich für die besseren Politiker, Journalisten oder gar Menschen halten. Und in genau diese zweite Kategorie der Holocaustleugnung gehört die Feststellung eines Sozialdemokraten von letzter Woche. Sigmar Gabriel hatte die Sozialdemokraten als Holocaustopfer bezeichnet.

Das ist historisch schlicht falsch. Richtig ist: Sozialdemokraten wurden ins Gefängnis geworfen; einige kamen sogar ins KZ; manche blieben dort auch nach der Befreiung. Aber sie waren immer politisch Verfolgte. In vielen Fällen waren sie sogar selbst die Verfolger.

Aber niemals wurden Sozialdemokraten wegen einer sozusagen sozialdemokratischen Rasse verfolgt. Kein Sozialdemokrat wurde je wegen seiner Gesinnung vergast. Ein Gesinnungswechsel - und schon ließ es sich für einen Sozen auch unter Hitler ganz angenehm leben. Und das sollte Sigmar Gabriel eigentlich wissen.

Im Sturm der Entrüstung wurde diese Entgleisung als Patzer bezeichnet. Was aber gleich im doppelten Sinne die Sache nicht trifft.

Ein Patzer setzte ansonsten vernünftige Statements voraus. Doch gerade von Gabriel ist man einigen Blödsinn gewohnt. Er hat als Vorsitzender der SPD mit Obergrenzen um sich geworfen, die es erstmal nicht geben könne, die er dann aber meinte einfordern zu können, als die SPD vorwärts ins politische Abseits marschierte. Wenn er nun als Außenminister die Sozialdemokraten ein Opfer des Holocaust nennt, hat er - um ein geflügeltes Satirikerwort zu verwenden - wieder einmal Pech beim Denken bewiesen. Fast möchte man bei seinen Statements von einer Pechsträhne sprechen.

Nein, Patzer trifft es wohl nicht. Und doch ist die Bemerkung mehr als ein Akt rhetorischer Blödheit. Denn die Bemerkung verrät einiges über die Sozialpsychologie von Sozialdemokraten. So gesehen macht die Dummheit von Gabriel hier sogar Sinn. Mitunter legen unüberlegte Bemerkungen unabsichtliche Motive für die anderen frei. Und plötzlich kann man die wirklichen Motive erkennen.

Wenn also Gabriel von den Sozialdemokraten als Opfer des Holocaust spricht, dann meint er das so. Er sieht seine Partei als Opfer der Nazis. Ja, mehr noch; er glaubt sich, Sozialdemokrat, der er ja ist, in die Rolle der Juden hineinverpflanzen zu können. Eine Identifikation, die Bände spricht über die Gefühlslage dieser Partei. Sie transformiert sich in die Züge nach Auschwitz und saugt daraus ihre Momente eitler moralischer Selbstüberhöhung. Ich, Sigmar Gabriel, das Holocaustopfer. Endlich liegen die Sozialdemokraten mit den Juden auf Rang Eins der Top-Ten der Weltopferrangliste.

Vor diesem Hintergrund wird verständlich, was den Außenminister trieb, sich zwar mit dubiosen Kritikern Israels in Einverständnis zu üben, den Handschlag mit dem Premierminister des jüdischen Staates aber gekonnt zu verweigern. Er selber, Gabriel, hält sich für den besseren Juden. Er selber, Gabriel, kann den Juden sagen was Menschlichkeit ist. Die Mitglieder dieser jüdischen Regierung sind dagegen rechte Gesellen. Ein besonders perfides Wortspiel, das auch die gutdeutschen Medien lieben: Von rechten Juden zu sprechen. Im nächsten Schritt kann man sie als Faschisten bezeichnen und hinwünschen, wo man sie hinhaben will.

Strafrechtlich ist das alles nicht unbedingt relevant; denn die Leugnung des Holocaust muss nach dem Gesetz auch den öffentlichen Frieden gefähren. Und da es Juden in Deutschland nur noch wenige gibt und die wenigen wegen der vielen Moslems Deutschland lieber verlassen, findet sich auch keiner, der den deutschen Außenminister verklagt.

Das ist der Unterschied zu den Rechten. Gegen sie regt sich instantan Aufruhr bei Linken und Sozialdemokraten. Die Holocaustleugner in den eigenen Reihen erfahren dagegen stillschweigend Duldung. Und schon ist der juristisch zunächst relevante Aspekt unter der schweigenden Bevölkerungsmehrheit verschüttet. Unter den Nazis hätte es keine juristisch belangbaren Holocaustleugner gegeben. Die hatten mit dem Antisemitismus ihren Frieden gemacht.

Und so ist es auch heute. Sigmar Gabriel ist de facto ein Holocaustleugner, weil der den Holocaust relativiert. Juristisch wird man ihn aber in diesem Deutschland niemals belangen. Denn diese Art Holocaustleugnung konstituiert die moralische Arroganz des Gutdeutschen Reichs.

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April Top Juni
* Der Titel "Die Verheerung Europas" bezieht sich auf die Aufzeichnungen von Wilhelm Muehlon aus den ersten Tagen des Ersten Weltkriegs. Muehlon gehört zu den großen deutschen Intellektuellen, die heute praktisch vergessen sind. Sein Kriegstagebuch über den Zweiten Weltkrieg zählt zum besten und spannendsten, was über diese zweite europäische Katastrophe geschrieben wurde: Distanziert, zugleich beteiligt und immer mit einem Blick, den man sich für die heutige Zeit wünscht.
© Wolfgang Hebold
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